Was bedeutet Resilienz ?

Resilienz bedeutet psychische Widerstandskraft, innere Stärke und 

geistig-seelisches Immunsystem 

 

Sie ist entscheidend wie wir in alltäglichen Situationen oder auch in Krisen reagieren, uns fühlen, äußere Vorkommnisse wahrnehmen und ob wir auch bei anhaltenden Belastungen körperlich gesund bleiben. 

Resilienz ist uns nicht angeboren, sondern muss erlernt und trainiert werden. Sie kann sich also verändern und jeder hat die Chance dies zu tun. 

"Krisen können ungeheure Energien in uns freisetzen und uns dazu motivieren, das Leben neu zu bewerten. Fachleute vergleichen einen resilienten Menschen mit einem Boxer, der zu Boden geht, ausgezählt wird, wieder aufsteht und danach seine Taktik total ändert. Anstatt mit seinem Schicksal zu hadern und der momentanen Krisensituation zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, sucht er einen Ausweg aus dieser kritischen Situation."

Quelle: BGM Forum Schweiz GmbH, Resilienz "Widerstandskraft im beruflichen Alltag" Rudel Josuran 2012

Je länger eine Belastung andauert oder je intensiver eine Krise empfunden wird, desto stärker beanspruchen  wir unsere Resilienz. Das kann erschöpfend sein. Sich hier externe Beratung zu holen ist ein Zeichen der Stärke und zeigt ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit.

Kennen Sie das auch ?

Sie erleben eine Situation. Wie sehr Sie sich auch bemühen ruhig und gelassen zu bleiben, Sie reagieren immer wieder nach dem gleichen Muster und wissen nicht warum. Es ist, als ob jemand "einen Knopf drücken" würde und Sie sind scheinbar hilflos der Situation ausgeliefert und können nicht mehr agieren sondern nur noch reagieren. Sie fragen sich: "Warum ist das so?" 

 

"Normalerweise bin ich ganz anders. Nur schaffe ich es nicht mich zu zeigen wie ich wirklich bin."

Sie sind beruflich an einem Punkt angekommen, an dem es scheinbar nicht mehr "weitergeht". Sie fühlen sich wie blockiert oder ob irgendetwas Sie zurückhält.  Sie fragen sich: "Was kann ich hier machen?"

Sie waren früher motiviert, kreativ und engagiert. Jetzt fühlen Sie das nur noch, wenn Sie daran erinnert werden und Sie denken wehmütig an diese Tage zurück.  Sie fragen sich: "Was ist mit mir los?"

So oder ähnlich klingen Fragen, deren Antwort darauf eine Stärkung der Resilienz ist.

Kennzeichen gesunder  Resilienz

  • Rückschläge, Verluste, Niederlagen besser verarbeiten
  • zufriedenstellende Auswege aus kritischen Situationen finden
  • berufliche und private Hindernisse aufspüren und bearbeiten
  • harmonisch seine Zukunft gestalten in einer sozialen Umwelt
  • Verantwortung übernehmen und Veränderungen bewirken 
  • Stress besser bewältigen 
  • die eigene Entwicklung positiv voranbringen 
  • die eigene Lebensqualität verbessern
  • Burn-Out und stressbedingte Krankheiten vorbeugen
  • innere Ruhe und Gelassenheit finden 
  • auf Veränderungen und Verluste bewußt und lösungsorientiert reagieren
  • in beruflichen Führungspositionen kreative Wege finden und ihr Potential ausschöpfen
 
 

 

Voraussetzungen für eine Stärkung der Resilienz

  • Sie bringen den eigenen Willen mit etwas selbst bewältigen zu wollen. 

  • Sie wollen eine Lösung finden und vielleicht noch unbewusste Hindernisse aufdecken.

  • Tief in Ihrem Inneren wissen Sie, dass Sie selbst die Lösung kennen. Es gibt Wege zu diesem inneren Schatz und Sie wollen ihn bergen. 

  • Sie sind bereit Eigenverantwortung zu übernehmen. 

  • Wir Menschen sind soziale Wesen und daher wissen Sie, dass ein stabiles soziales Umfeld wichtig ist für Sie welches gepflegt werden will. 

Um die Resilienz zu stärken, können unterschiedliche Techniken angewendet werden.

In meiner Praxis wende ich zur Resilienzstärkung überwiegend Elemente aus der

Kunst.- und Gestaltungstherapie an.

Das mag für Personen, die aus einem Ratio-geprägten Berufsfeld kommen ungewöhnlich oder gar befremdlich erscheinen. Gerade diese Personengruppe hat es tagtäglich mit Aufgaben und Problemstellungen zu tun, welche auf Sprachebene und damit auf Verstandesebene ablaufen. Erklärungen, Argumentationen, Diskussionen kennen Sie zur Genüge - sowohl ihr Verstand als auch Ihr Gefühl. Nicht selten werden Gespräche als Arbeit eingestuft. Sie brauchen jedoch eine Technik, die neu ist für Sie. Neu für Ihren Verstand, der zum "einfach machen" nur schwer Zugang hat. Und genau deshalb ist eine Technik so bedeutend, da sie Ihren scharfen Verstand Pause machen lässt. Es "sprechen" Ihre Hände. Es ist jetzt Zeit für die leise Stimme des Bauchgefühls. Je weniger Sie Ihren Verstand zensieren lassen, desto mutiger wird Ihre innere Stimme.

Für wen ist diese Vorgehensweise wichtig?

Für alle, die es gewohnt sind, dass der Kopf entscheidet und die interessiert sind was die innere Stimme ihnen raten will. Hierzu zählen Menschen ab Alter 6  Jahren, Berufsgruppen aller Wahl und beruflicher Orientierung. Diese Art der inneren Kontaktaufnahme ist sowohl für Schüler, als auch für Manager und Personen in Führungspositionen hilfreich.

Da ich mich einer Schweigepflicht verpflichtet habe, können Sie sicher sein, dass Ihre Anliegen diskret bleiben. 

Für wen ist diese Vorgehensweise nicht geeignet?

  • Personen, die nicht eigenverantwortlich handeln können, also Beeinträchtigungen geistiger, seelischer oder körperlicher Art haben; 

  • Personen, die in psychiatrischer Behandlung sind, durch ärztliche Behandlung psychisch stabilisiert werden müssen  und/oder Medikamente verordnet bekommen, welche Einfluss auf Psyche und Geist haben.

 

Sollten Sie zu diesen Personen gehören, bitte ich Sie ausdrücklich sich an Ihren behandelnden Arzt zu wenden. Eine therapeutische Begleitung durch mich kann nur auf schriftliche Erlaubnis Ihres behandelnden Arztes erfolgen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

 

Warum Kunsttherapie ?

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befreit Emotionen
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 nimmt dem Kopflastigen Gewicht
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vermittelt zwischen Herz und Verstand
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schaut hinter das Geschaffene
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schickt das Denken in Urlaub und hört dem Verborgenen zu
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verleiht inneren Themen 
sichtbar Ausdruck
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wird
in jeder Sprache verstanden
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weg von der Sprache,
hin zum Gefühl
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lädt ein zum  Perspektivenwechsel

Kunsttherapie:

arbeiten mit dem unverzichtbaren inneren Dolmetscher

"...aber ich kann doch gar nicht malen!"

Dieser Satz kommt den meisten von uns sofort über die Lippen. Und man beschäftigt sich lieber sofort mit scheinbar angenehmeren Dingen. Waren doch die Zeichenstunden in der Schule geprägt vom Erfüllen-Müssen der Vorgaben der Kunstlehrer, gepaart mit dem eigenen Wunsch gefallen und Erfolg haben zu wollen. Nicht selten wurden unsere Werke  kritisiert und der schöne blaue Apfel wurde als "falsch" und "so sieht aber kein Apfel aus" abgetan. Bewertungen wurden abgegeben und eine schlechte Note verfestigte dann noch das Gefühl, eben nicht malen zu können...

Ein Zitat Pablo Picassos gefällt mir zur eben genannten Situation besonders gut:

"Jedes Kind ist ein Künstler.

Das Problem ist nur ein Künstler zu bleiben, während man erwachsen wird."

Wenn Sie einen Stift halten können, können Sie auch malen. So einfach ist das. In der Kunsttherapie kommt es nämlich nicht darauf an, dass Sie malen können müssen wie ein junger Michelangelo, sondern was Sie malen bzw. darstellen wollen. Ein Strichmännchen hat hier dieselbe Aussagekraft wie die Körperstudien eines Leonardo da Vinci.

"Kunsttherapie?

Ich gehe doch nicht in Therapie!"

Da Sie Ihr eigener Therapeut sind, gehen Sie auch nicht in Therapie im herkömmlichen Sinn.

Alles Wissen befindet sich in Ihnen.

Sie besuchen sich selbst während dieser Sitzung und nehmen Kontakt auf zu Ihren Wünschen, Sehnsüchten und Fragen. Vielleicht sind Sie auch auf der Suche nach Heilung für Ihre geistig-seelischen Wunden? Sie wissen am besten wie es sich in Ihnen anfühlt und was Sie selbst brauchen um gesund zu werden. 

Ich kann Ihnen Anregungen geben, Sie begleiten und stehe für Fragen an Ihrer Seite.

Sie entscheiden wie weit Sie gehen und welche Fragen des Lebens Sie angehen wollen.

Sie bestimmen die Richtung und das Tempo.

Vielleicht wollen Sie entdecken wie es sich anfühlt "einfach so" malen zu dürfen.

Ohne Zwang. Ohne Bewertung.

Alles was Sie fühlen, malen, denken ist in Ordnung. Ein fantastisches Gefühl! Lassen Sie sich eine Stunde (oder länger) darauf ein, mit sich ins Gespräch zu kommen.

 

Es lohnt sich! Ich bin mir sicher, Sie haben viel zu berichten...

Na,

Interesse geweckt?